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Gemeindeausflug 2014

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Für den diesjährigen Gemeindeausflug hatten wir uns einen Besuch im Bundeshaus in Bern vorgenommen. Da die Gruppe für die Führung nicht allzu gross sein sollte, reservierten wir an drei verschiedenen Daten und rechneten mit gegen 30 Personen pro Ausflug. Das Angebot stiess aber auf grosses Interesse, so dass wir schliesslich insgesamt 110 Personen waren.

Mit dem Wäckerlin-Car fuhren wir jeweils zwischen 7.45 und 8 Uhr los. Vor dem Bundeshausbesuch stärkten wir uns im Café Fédéral mit einem Kaffee oder Tee und einem Gipfeli. Da das Café Fédéral direkt vis-à-vis vom Bundeshaus gelegen ist, genügte ein kleiner Spaziergang über den Bundesplatz, um zum Bundeshaus zu gelangen. Dort mussten wir uns einer strengen Sicherheitskontrolle unterziehen, so wie dies am Flughafen üblich ist. Danach konnte die Führung starten. Zuerst ging es in die Kuppelhalle, wo wir viel Interessantes zum Bau und der Ausstattung des Bundeshauses erfuhren. Die vier grossen Glasfenster, die in alle vier Himmelsrichtungen zeigen und auf denen jeweils die Haupterwerbszweige der verschiedenen Landesteile zu sehen sind, waren ein erster Höhepunkt.

Weiter ging es in den Ständeratssaal, wo wir alle selber auf einem Ständeratssitz Platz nehmen durften. Dort gab es unter anderem ein riesiges Gemälde zu bewundern, das eine Landsgemeindeversammlung in Obwalden darstellt. Bemerkenswert ist der Umstand, dass der Maler für dieses Bild Leute von Obwalden porträtierte.

Als drittes besuchten wird den Nationalratssaal. Auch da erfuhren wir viel Wissenswertes zur Architektur des Hauses, zu dem berühmten Gemälde mit dem Blick aufs Rütli, sowie zum politischen Geschehen in diesem Saal. Den Abschluss bildete eine kleine Visite der Wandelhalle. Auch diese ist mit kunstvollen Gemälden versehen, die erstrebenswerte Tugenden der Politik und verschiedene Berufszweige veranschaulichen.

Die Führungen stiessen reihum auf grosses Lob. Da sie jedes Mal einiges länger als die angekündigten 50 Minuten dauerten, hatten wir danach nicht mehr viel Zeit für den ursprünglich geplanten kleinen Rundgang durch die Altstadt. An zwei von drei Tagen verschoben wir deshalb diesen auf die kurze Pause vor der Weiterfahrt nach dem Mittagessen. Nicht weit vom Bundesplatz genossen wir das feine Mittagessen im urchigen Walliser-Stübli vom Restaurant «le Mazot» (frz. für Spycher). Zur Auswahl standen entweder das Schweinsrahmschnitzel mit Nüdeli und Gemüse oder eine Gemüserösti im Pfännli.

Nach dem Mittagessen ging es weiter im Car Richtung Entlebuch. Bei der Fahrt via Langnau im Emmental konnten wir zahlreiche prächtige Bauern- und Wirtshäuser bewundern. Die mächtigen Dächer und kunstvollen Bemalungen und Schnitzereien sind beeindruckend. Dazu erfreute uns der Anblick der malerischen Wiesen und Hügel. In Entlebuch war ein Zvieri-Halt im Restaurant «Bahnhöfli» vorgesehen. Die Nussgipfel, Rhabarberkuchen und Erdbeertörtli schmeckten hervorragend. Die grosse Überraschung war aber die Gesangseinlage von Wirt Willy Felder. Dieser tritt auch immer wieder in Operetten auf, was seiner Stimme gut anzumerken ist.

Danach ging es über Willisau und Dagmarsellen zurück nach Zürich. Dank dem umsichtigen und vorausschauenden Fahren des Chauffeurs Dominique Stampfli gerieten wir in keine grösseren Staus und kamen alle wieder wohlbehalten in Oerlikon an. So können wir dankbar auf einen interessanten und schönen Gemeindeausflug 2014 in dreifacher Ausführung zurückblicken.

Für die Pfarrschaft und den Gemeindedienst:
Gerald Muhl

 
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